Projekt-Phase 1: Funk-(Geräte-)Koffer

Der Anfang bestand aus einer sinnvollen Verteilung der Funkgeräte auf die vorhandenen Koffer. "Sinnvoll" im Sinne von
  • "Was passt größen-technisch wo hinein?"
  • "Was kann sinnvollerweise zusammen zum Einsatz kommen?"
Hierbei entstanden dann Koffer mit einem, zwei oder drei Funkgeräten, je nach Größe, Tragfähigkeit und eben dem geplanten Einsatzzweck. Es bringt nämlich gar nichts, wunderschöne Notfunkkoffer zu haben. Diese müssen taktisch auch sinnvoll einsetzbar sein (siehe Persönliches Einsatzkonzept).

Ein Standard-Baumarkt-Werkzeug-Tragekoffer konnten dabei problemlos drei Funkgeräte mit Zubehör aufnehmen. Kleinere Photokoffer hingegen beinhalten jeweils nur ein Gerät. Dabei wurden die Geräte aber nicht fest in die Koffer verbaut. Alles Material muss herausgenommen und aufgebaut werden. Von "Aufklappen, anstecken und einschalten" war ich an diesem Punkt leider noch sehr weit entfernt. Dafür war aber alles notwendige Material vorhanden, um die Geräte an einem Netzteil, einer Batterie oder in einem Auto zu betreiben.

Entstanden sind hierbei zuerst folgende Funkkoffer:
  1. Amateurfunk 144 MHz FM
    Amateurfunk 430 MHz FM
    CB-Funk 80 Kanäle FM
    ==> Koffer 4
  2. BOS-Funk 4-Meterband
    PMR446 Handfunkgerät
    ==> RESERVE
  3. Amateurfunk 0-30/144/430 MHz Allmode
    Kombinationsgerät mit Antennentuner
    ==> Koffer 1
  4. CB-Funk 40 Kanäle FM mit verschlüsselter Übertragung (2 Stk)
    ==> Koffer C
  5. Amateurfunk 26-30 MHz (2 Stk) FM
    ==> Koffer C
  6. Amateurfunk 430 MHz FM
    ==> Koffer 5
  7. Amateurfunk 144 MHz FM
    ==> Koffer 6
  8. Amateurfunk 144 MHz Allmode
    ==> Koffer 3
  9. Handfunkgerät 144/430 MHz
    Handfunkgerät 4-Meterband BOS
    Handfunkgerät 2-Meterband BOS
    ==> Koffer H1

Alle Koffer beinhalten neben den Funkgeräten die notwendigen Stromkabel zur Verbindung mit Batterien, Netzteilen oder im KFZ. Zudem enthalten sind natürlich Handmikrofone, Antennenkabel und -Adapter, sowie ein Notfunk-Zubehör-Set.
Wie schon gesagt: In dieser ersten Projektphase galt es, die Funkgeräte überhaupt für einen Notfunkeinsatz klar zu machen - mit dem Ziel, im Einsatzfall nur einen (oder mehrere) Koffer im Keller zu schnappen, dorthin zu fahren, wo es notwendig ist, Geräte aufbauen und losfunken zu können.

Aus diesem Grund sieht das alles auch nach echter Bastelarbeit aus - und kann mit den allermeisten von Funkamateuren erstellten Notfunkkoffern nicht mithalten. Dies war aber auch gar nicht meine Absicht. Mir ging es vielmehr darum, aus dem Vorhandenen etwas Brauchbares und vor allem einsatzfähiges zu bauen.